Unsere kleine Frage-Antwort-Sammlung
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Wie komme ich ins "Zweite Jahr"?
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Die Teilnahme am Programm "Zweites Jahr Bibelschule per Fernunterricht" setzt den erfolgreichen Abschluss eines Bibelschuljahres beim BFU oder einer anderen Bibelschule voraus.
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Muss ich das "Einjährige" in einem Jahr schaffen?
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Das "Einjährige Programm" entspricht dem Inhalt einer einjährigen Bibelschule vor Ort, nicht der Dauer. Durchschnittlich benötigen unsere Fernschüler ca. 30-36 Monate berufsbegleitend bis zum Abschluss. Das ist aber tatsächlich ein errechneter Durchschnitt, kein Richtwert! Von 9 Monaten bis 7 Jahren Studiendauer ist schon alles vorgekommen... Der BFU setzt keine Fristen, unsere Fernschüler bestimmen ihr Tempo selbst.
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Wie laufen die Prüfungen unter Aufsicht ab?
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Die "Prüfungen unter Aufsicht" werden nicht beim BFU, sondern in der Heimatgemeinde abgelegt. Der Fernschüler bestimmt eine Person, die die Aufsicht während der Prüfung(en) übernehmen soll und teilt uns das mit. Die Prüfung wird an die Aufsichtsperson geschickt, vom Fernschüler dort geschrieben, und uns von der Aufsichtsperson wieder zurückgeschickt. Nach der Korrektur erhält der Fernschüler vom BFU-Büro eine Bescheinigung mit der Note, die Prüfung selbst verbleibt beim BFU.
Fernschüler, die für ein bzw. zwei Jahre Bibelschule per Fernunterricht beim BFU eingeschrieben sind, benötigen jeweils 6 Prüfungen unter Aufsicht in Fächern ihrer Wahl.
Bei vielen Fernkursen können die Fernschüler sich gut anhand der Einsendeaufgaben auf die Prüfung vorbereiten, bei anderen Fernkursen finden sie eine Liste im hinteren Teil des Kurses mit "Möglichen Prüfungsfragen".
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Wie schreibe ich die schriftliche Arbeit?
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Anleitung zum Erstellen der schriftlichen Arbeit im Rahmen der Programme
"Ein Jahr Bibelschule per Fernunterricht" und "Zweites Jahr Bibelschule per Fernunterricht"Die schriftliche Arbeit soll einen Umfang von etwa zwölf Seiten haben, wobei Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Bibliographie nicht mitgezählt werden.
Bewertet wird nach Gesamteindruck, Übersichtlichkeit, themabezogener Arbeit und Originalität. Unsauberkeit, Tippfehler, grammatische, orthographische und Interpunktionsfehler schwächen den Gesamteindruck. Das Ergebnis der schriftlichen Arbeit macht etwa 1/8 des Gesamtergebnisses aus.
Das Thema der Arbeit können Sie selbst wählen. Es soll einen biblischen Bezug haben und Ihnen die Möglichkeit bieten, auch konträre Meinungen einzubeziehen und zu verarbeiten. Wir erwarten, dass Sie aus mindestens sechs außerbiblischen Quellen zitieren.
Sie haben auch die Möglichkeit, sich aus dem nachstehenden Katalog Themen Ihres Interessengebietes auszusuchen. Es ist wichtig, dass Sie uns vor Beginn Ihrer Arbeit das Thema mitteilen und eine Untergliederung zusenden. Warten Sie dann bitte unsere Stellungnahme ab.
Die Gliederung
Die Gliederung ist unerlässlich. Nicht nur dem Leser bzw. Korrektor zeigt sie Umfang und Aufbau der Arbeit; sie ist Voraussetzung zum Verstehen überhaupt. Vor allem aber ist sie für den Schreiber selbst eine Voraussetzung, sein Ziel systematisch zu erreichen und eine Mahnung zur geistigen Disziplin. Die Zahl der Unterpunkte darf nie weniger als zwei betragen. Wer 1. sagt, muss immer auch mindestens 2. sagen
Eine Gliederung kann auf verschiedene Weise erstellt werden:
- durch thesenartige Sätze, z. B.
A. Die Babylonier zerstörten Jerusalem
B. Die Perser ließen Jerusalem wieder aufbauen. - durch knappe treffende Hauptwörter und deren Umfelder, z.B.
A. Die Zerstörung Jerusalems
B. Der Wiederaufbau Jerusalems - durch knappe verbale Formen, z.B.
A. Jerusalem von Babylon zerstört
B. Jerusalem von Darius wiederhergestellt - Bei allen gleichwichtigen Punkten soll eine gewisse strukturelle Parallelität vorhanden sein. Sie macht die Sache klarer und den Gedankengang leichter nachvollziehbar.
- Zu viele Hauptpunkte schwächen eine Gliederung. Für eine normale schriftliche Arbeit reichen vier bis sechs Hauptpunkte meist aus, zum Beispiel:
Thema: Gesetz und Gnade in biblischer Sicht
Einleitung: Was soll wie und warum gesagt werden?
I Definition, Wortbestimmung
II Gesetz und Gnade im Alten Testament
III Gesetz und Gnade im Neuen Testament
IV Gesetz und Gnade heute
Schluss: Zusammenfassung, Bewertung, StellungnahmeDie Form der Arbeit
- Aufbau:
Seite 1 ist Titelblatt; es enthält den Namen des Verfassers und das Thema, evtl. das Datum und die Art der Arbeit.
Seite 2 ist dann dem Inhaltsverzeichnis (Gliederung) vorbehalten.
Die letzte Seite enthält die Bibliographie. Sie ist der Nachweis für die verwendete Literatur. Dazu siehe unten! - Schriftbild:
Die schriftliche Arbeit sollte 1,5zeilig geschrieben werden, Schriftgröße 12 (empfohlene Schrift: Times New Roman). Rechts und links bleibt jeweils ein ca. 2,5 cm breiter Rand stehen. So hat der Korrektor Platz, zwischen den Zeilen und an beiden Rändern Anmerkungen anzubringen. Bitte reichen Sie das Original ein, das beim BFU verbleibt, und behalten Sie eine Kopie der Arbeit. Die Rückseite bleibt immer leer. - Abfassung:
Die schriftliche Arbeit soll nicht in der Ersten Person (Ich-Form) abgefasst werden. Statt "Ich entnehme dem..." kann es heißen: "Dem ist zu entnehmen...". und statt "Wir lernen daraus,..." könnte formuliert werden: "Daraus kann die Lehre gezogen werden, ...". Oder "Der Autor sieht das so: ... Oder "Es ist die Meinung des Verfassers: - Wenn nur nachträglich die Stelle in der Bibel angegeben werden soll, z. B. "...,sondern das ewige Leben haben" Johannes 3,16, kann die Verweisstelle abgekürzt werden (Joh. 3,16). Ist das biblische Buch aber Teil des Satzes, so muss es ausgeschrieben werden, z.B. "Im Buch des Propheten Jeremia ist...".
Die Quellen
Es wird erwartet, dass mindestens 6 außerbiblische Quellen Verwendung finden. Dabei genügt nicht, etwa ähnliches zu zitieren; sondern die Zitate müssen argumentativ verarbeitet, das heißt auch: zustimmend oder kritisch an den eigenen Gedankengängen gemessen werden. Daraus ergibt sich als selbstverständlich, dass die Zitate zum Thema passen und die eigenen Begründungen stützen müssen. Die Verwendung von Quellen darf die eigene Analyse und Reflexion nicht ersetzen.
Zitate und Fußnoten- Wörtlich übernommene Zitate werden durch Anführungszeichen gekennzeichnet. An solchen Zitaten darf nichts verändert werden. Auslassungen kann man durch ... markieren. Zwischenerklärungen in Zitaten müssen mit dem Vermerk "der Verf." zusammen in Klammern gesetzt werden.
- Fußnoten können auf dem gleichen Blatt unten oder am Ende eines Hauptpunktes oder am Ende der gesamten Arbeit angebracht werden: z.B. wird die Passage "... wird es herrlich sein." im Text etwa mit 2 gekennzeichnet und als Fußnote dann wie unten2 geschrieben:
- Wenn zwei Zitate von der gleichen Quelle direkt nacheinander vorkommen, sollte das zweite Zitat in der Fußnote mit Ebd. (das bedeutet "ebenda") vermerkt sein3 (siehe unten). Wenn die Seitenzahl diesmal anders ist, heißt es etwa wie unten siehe unter:4
Wenn mehrere Zitate aus der gleichen Quelle vorkommen, aber durch Zitate aus anderen Quellen getrennt sind, wenn sie also nicht unmittelbar aufeinanderfolgen, kann dies wie in der Fußnote unten vermerkt werden:5 - Sollten vom gleichen Verfasser (in diesem Fall Spurgeon) mehrere verschiedene Bücher verwendet worden sein, so muss dem Namen "Spurgeon" jeweils ein Erkennungszeichen aus dem Buchtitel hinzugefügt werden, etwa wie unten in der Fußnote6.
Bibliographie
Am Ende der schriftlichen Arbeit soll eine übersichtliche Aufstellung der verwendeten Literatur in alphabetischer Reihenfolge der Verfasser-Nachnamen stehen, z.B.:
Aland, Kurt, Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neuen Testamentes, Band 1, Gesamtübersicht, Berlin 1961, Verlag Walter de Gruyter & Co.
Maier, Gerhard, Das Ende der historisch-kritischen Methode, 5. Aufl., Wuppertal 1984, Theologischer Verlag R. Brockhaus
Padberg, Lutz von, Die Bibel, Neuhausen-Stuttgart 1986, Hänssler-Verlag.
2 Spurgeon, C. H., Predigten für jedermann, Gießen 1969, Brunnen Verlag, S. 11
3 Ebd.
4 Ebd., S. 32
5 Spurgeon, a.a.O., S. 33
6 Spurgeon, Ratschläge... S.14Einige Musterarbeiten
Einige Fernschüler haben uns ihre schriftlichen Arbeiten zur Verfügung gestellt, damit andere Fernschüler einen Eindruck bekommen können, was von ihnen erwartet wird. Oder die Hemmschwelle überwinden, sich an das Schreiben der Arbeit zu setzen. Hier auch noch einige Themen, die in der letzten Zeit gewählt wurden:
Hier einige Vorschläge, weitere Themen s.u.:
- Berufung von Menschen in den Dienst Gottes am Beispiel von Jesaja, Paulus u. a.
- Führungsprinzipien Gottes im AT und NT
- Rolle und Aufgabe des Heiligen Geistes in AT und NT
- Der Missionsgedanke in der Bibel
- Die Rolle der Frau im Alten und Neuen Testament
- Anbetung
- Taufe und Abendmahl
- Kindertaufe oder Glaubenstaufe?
- Der Nahostkonflikt
- Judas Iskariot - Werkzeug Gottes oder Handlanger des Teufels?
- Über das Für und Wider der Mission
- Mission in anderen Kulturen - Gottes Auftrag oder Kult(ur)zerstörung
- Frauenordination
- Die Ehe nach dem Gedanken Gottes
- Die (christliche) Familie - ein Auslaufmodell?
- Scheidung und Wiederheirat
- Glaube in der Traumaheilung
- Gemeinde heute aus der Sicht der Bibel
- uvm.
Musterarbeiten zum Ansehen
- Schriftliche_Arbeit_-_Kinderbekehrung.pdf
- Schriftliche_Arbeit_-_Die_Bundeszeichen.pdf
- Schriftliche_Arbeit_-_Reich_Gottes.pdf
- durch thesenartige Sätze, z. B.
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Was gehört alles zum "Einjährigen Programm"?
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Zum erfolgreichen Abschluss des Programms "Ein Jahr Bibelschule per Fernunterricht", kurz: "Einjähriges Programm", werden 36 Studienpunkte (Credits) benötigt. Die setzen sich folgendermaßen zusammen:
- 24 Credits durch Fernkurse (sowohl Pflicht-, als auch Wahlfernkurse) ->Studienplan
- 4 Credits durch ein Gemeindepraktikum -> Praktikum
- 6 Credits durch Präsenzphasen -> Kontaktstudium
- 2 Credits durch das Schreiben einer Hausarbeit
